Québec City

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Sabbatical (Auszeit)

Québec City – eine Stadt mit viel Flair

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Québec City hat mich mit seinem Charme, Galerien, Cafés, Boutiquen und Architektur in den Bann gezogen. Endlich schöne Straßen-Cafés mit leckerem Kuchen, Törtchen und Crêpes! Schluss mit Kaffee aus dem Pappbecher von Tim Hortons, Starbucks & Co. In der Crêperie Au Petit Coin Breton in der Rue St. Jean gibt es schmackhafte traditionelle Gerichte.

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Die Altstadt von Québec City wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und macht es mit seiner 400jährigen Geschichte für Touristen aller Nationen zu einem beliebten Ausflugsziel. Zu Fuß oder mit der Kutsche ist man gut unterwegs.

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Im Hafen liegen die großen Kreuzfahrtschiffe. Gerade ist die Queen Mary 2 zu Besuch, die mit 1.300 Kabinen zu den größten Passagierschiffen der Welt zählt. Nebenan liegt die Viking.

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Mit der Fähre bin ich von Old Québec in ein paar Minuten zum anderen Ufer nach Lévis übergesetzt und hatte einen tollen Panorama-Blick.

Nach der Rückfahrt, ging ich ins Petit Champlain District, einen der ältesten Distrikte Nordamerikas. Ich ließ mich unbeschwert treiben und bummelte durch die Gassen und Boutiquen. Es ist hier sehr europäisch und vielleicht fühle ich mich deshalb so heimisch.

Die Stadt wurde am Place Royale von Samuel de Champlain 1608 gegründet. Das Wandgemälde stellt die Geschichte der Provinz Québec dar.

Direkt daneben ist die älteste Steinkirche Nordamerikas Notre-Dame-des-Victoires zu finden. Dieser Ort war auch schon die Kulisse für den Kinofilm Catch me if you can mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks.

Notre-Dame Basilica-Cathedral de Québec ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Ich ließ mir nicht die Chance entgehen durch die heilige Tür zu laufen. Papst Franziskus ordnete an, dass alle heiligen Türen, jenseits vom Zyklus, früher geöffnet wurden. Danach werden sie wieder für 25 Jahre verschlossen sein.

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Mit der Funicular, einer historischen Bahn, fuhr ich den Hügel zum berühmten Fairmont Le Château Frontenac hinauf. Das Hotel sticht mit seiner Größe und Anmut heraus. Im Baustil finden sich Einflüsse aus der Renaissance und dem Mittelalter wieder.

Anschließend flanierte ich auf der Promenade (Terrasse Dufferin) entlang. Die Aussicht auf den Sankt-Lorenz-Strom und Umgebung war wunderbar. Ich ließ die Seele baumeln und hörte den Straßenmusikern zu.

Weiter die Treppen aufwärts, spazierte ich an der Zitadelle vorbei, bis zum Plains of Abraham, wo sich 1759 die französischen und britischen Imperien bekämpften. Heute ist es ein großer Park, wo das berühmte jährliche Sommerfestival Le Festival d'Eté du Québec stattfindet. Dort traten schon die Rolling Stones, Red Hot Chili Peppers, Madonna und Lady Gaga auf. Wie an vielen Stellen der Stadt, wurde auch hier schon für Halloween dekoriert.

Am Ende des Parks ist das Musée National des Beaux-Arts. Der Besuch in diesem Kunstmuseum hatte sich gelohnt. Es gibt über 38.000 Kunstwerke aus 4 Jahrhunderten.

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Das Parlamentsgebäude Hôtel du Parlement du Québec steht auf der Spitze eines Hügels inmitten der Stadt.

Das Kloster Monastère des Augustines widmet sich ganzheitlicher Gesundheits- und Wellnessanwendungen. Es liegt in der Altstadt von Québec City und wurde im letzten Jahr vollständig renoviert. Das Kloster verfügt neben einem Restaurant über 65 Gästezimmer. Im Museum kann man mehr über den Augustiner Orden erfahren. Außerdem finden Vorlesungen, Konzerte und verschiedene Workshops statt.

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Für den Einklang mit sich selbst werden tägliche Aktivitäten wie z.B. Yoga und Mediation angeboten. An einer Yoga Stunde habe ich selbst teilgenommen und es hatte mir sehr gut gefallen.

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In einer täglichen 20minütigen Zeremonie singen und beten die Nonnen. Es ist für die Öffentlichkeit zugänglich und man darf sich einfach dazu setzen. Ich verstand zwar kein Wort Französisch, aber sie sangen wie Engel. Das Durchschnittsalter der 10 Nonnen ist 87 Jahre und sie verbringen dort ihren Altersruhestand.

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Die Ile d’Orléans ist eine Insel nur wenige Autominuten von der Stadt entfernt und besteht vorwiegend aus Landwirtschaft. Es gibt mehrere Wein-, Apfel,- Erdbeer- und Kürbisplantagen.

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Bei einem Produzenten für Ahornsirup ließ ich mir die Gewinnung des süßen Sirups erklären.

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Auf dem Rückweg sah ich den 83 Meter hohen Montmorency Wasserfall.

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Auch am Abend ist auf der Rue St Jean immer etwas los, denn es gibt Pubs mit Live-Musik, zahlreiche Restaurants und Kneipen. Die Ave Cartier ist auch eine beliebte Ausgehmeile.

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Es ist die Mischung, die die Provinz Québec so interessant für mich macht - herzlich, spirituell und multikulturell. Ein tolles Lebensgefühl und Paradies für Yogis, Künstler und Kunstliebhaber.

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Ich spreche zwar kein Französisch, aber bereits mein Sommerjob im Yoga Zentrum in Québec war für mich persönlich eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich liebe den Herbst und für mich gibt es keinen besseren Ort als im Indian Summer in Kanada zu sein.

 

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Freut euch auf meinem nächsten Post über Wendake. Ich berichte über das damalige Leben, Legenden und Traditionen der Huron-Wendat, einem indigenen Stamm aus Kanada.

Weitere Infos: Québec Original

2 Gedanken zu „Québec City

  1. Hallo Anja, du hast wieder so tolle Fotos veröffentlicht. Echt super. Ich war dieses Jahr auch das erste Mal in Quebec City und auch mit hat diese Stadt sehr gut gefallen.
    Wünsche dir noch viele tolle Eindrücke und Erlebnisse !
    Darf man deine neuen Posts jetzt nur noch mit Passwort lesen ? Schade

  2. Liebe Heike,

    vielen Dank für dein Lob! Ja, ich habe sogar verlängert und bin immer noch in der Stadt, weil es mir so gut gefällt. Nein, ich habe nur noch ein Detail für den Post von Wendake gecheckt und dieser ist nun für alle Leser online sichtbar. Viel Spaß beim Lesen!
    Liebe Grüße, Anja

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